Petit Parisien - Ministerin Bär wirbt für Deutschland als Technologie-Standort

Paris -
Ministerin Bär wirbt für Deutschland als Technologie-Standort
Ministerin Bär wirbt für Deutschland als Technologie-Standort / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Ministerin Bär wirbt für Deutschland als Technologie-Standort

Anlässlich des internationalen Investitionsgipfels in Berlin hat Bundesforschungsministerien Dorothee Bär (CSU) für Deutschland als Technologie-Standort geworben. "Deutschland kann auch heute noch Spitzen-Technologie, wir brauchen uns nicht zu verstecken", sagte die für Technologie zuständige Ministerin der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstagausgabe).

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"Ich bin sehr stolz: Ohne Technologie aus Deutschland können keine fortschrittlichen Computerchips gefertigt werden", sagte Bär der "Augsburger Allgemeinen". Nur Firmen wie der Lasertechnik-Anbieter Trumpf und der im Bereich Optik tätige Konzern Zeiss ermöglichten eine Chipfertigung in höchster Präzision, sagte Bär den Angaben zufolge.

"Auch in der Raumfahrt geht ohne Deutschland nichts", sagte Bär weiter. "Das European Service Module hat die Rückkehr zum Mond erst möglich gemacht." Die für Raumfahrt zuständige Ministerin verwies damit auf die US-Mondmission Artemis 2 im Frühjahr und das bei Airbus in Bremen gebaute Modul.

Mit Blick auf Künstliche Intelligenz setzt Bär auf die Umsetzung in der deutschen Industrie. Der "Schatz aus unserem industriellen Erbe" werde "zur Basis von Technologie und Innovation von morgen", sagte sie der "Augsburger Allgemeinen". Die Bundesregierung sorge dafür, "dass neue Technologien 'Made in Germany' wieder zum Markenzeichen des Landes werden."

Zum internationalen Investitionsgipfel in Berlin werden am Dienstag zahlreiche Unternehmenschefs erwartet. Der Gipfeltag startet mit einer Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Der Bundeskanzler hatte den Gipfel am Montagabend eröffnet und dabei für Investitionen geworben. Zu dem Treffen reisen laut Bundesregierung etwa 200 Unternehmenschefs aus dem In- und Ausland an. Der Chef des US-Chipriesen Nvidia, Jensen Huang, nahm am Montag zur Eröffnung an einem Bühnengespräch mit Merz teil.

Q.Dupre--PP