Höhere Trassenpreise: Länder drohen mit Klage
Die Verkehrsminister der Länder haben mit einer Klage gegen die neuen Trassenpreise gedroht, sollte der Bund nicht die Mehrkosten für die plötzlich deutlich erhöhte Schienenmaut übernehmen. "Wir senden heute gemeinsam ein Signal der Geschlossenheit: Die massiven Trassenpreissteigerungen sind so nicht akzeptabel", erklärte Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter nach einer digitalen Verkehrsministerkonferenz. "Da der Bund bisher nicht bereit ist, die Mehrkosten auszugleichen, sind die Länder bei weiterer Weigerung des Bundes gezwungen zu klagen."
WeiterlesenRWE gibt Offshore-Windparkprojekte in den USA auf
Der deutsche Energiekonzern RWE gibt seine Pläne für Offshore-Windkraftprojekte in den USA auf. Das Unternehmen habe einen Vergleich mit dem US-Innenministerium geschlossen, "um Ansprüche gegen die US-Regierung beizulegen und ihre Offshore-Wind-Pachten vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana zurückzugeben", erklärte der Konzern mit Sitz in Essen am Donnerstag. Für diese Projekte sei "in den USA auf absehbare Zeit keine Genehmigungsfähigkeit gegeben".
WeiterlesenMindestens 38 Soldaten bei Angriffen im Jemen getötet - Huthis reklamieren Attacke
Bei Drohnen- und Raketenangriffen der pro-iranischen Huthis im Jemen sind am Donnerstag nach Angaben von Medizinern mindestens 38 Regierungssoldaten getötet worden. Die Huthis reklamierten die Attacken für sich, einem jemenitischen Militärvertreter zufolge richteten sie sich gegen Armeelager im Zentrum des Landes und nahe der Grenze zu Saudi-Arabien.
WeiterlesenUEFA hält an FIFA-Boykott fest
Die Europäische Fußball-Union UEFA hält im Machtkampf mit FIFA-Präsident Gianni Infantino den Druck aufrecht. Trotz des Rückzugs der FIFA-Pläne für eine Öffnung gegenüber externen Investoren hält die UEFA an ihrem Boykott der Wettbewerbe des Weltverbandes fest. Das geht aus einer UEFA-Erklärung auf SID-Anfrage vom Donnerstag hervor. Zudem bekräftigte die UEFA, sie habe das Vertrauen in Infantino verloren.
WeiterlesenNiedrigwasser: Bilger für Aussetzung von Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw
Zur Vermeidung von Lieferengpässen wegen des derzeit extremen Niedrigwassers in deutschen Flüssen will Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) rasch dafür sorgen, dass wichtige Güter zeitweilig vermehrt über die Straße transportiert werden können. Angesichts der aktuellen Situation gehe es auch um "kurzfristige Maßnahmen wie die Aussetzung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots für Lkw", sagte Bilger am Donnerstag nach einem Spitzengespräch mit Wirtschaftsvertretern in Bonn. Er werde "sehr kurzfristig mit den Länderverkehrsministern darüber sprechen".
WeiterlesenMillionendeal perfekt: Diomande wechselt nach Madrid
Der Millionendeal ist perfekt: Shooting-Star Yan Diomande wechselt vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig zum spanischen Rekordmeister Real Madrid. Den Transfer bestätigten beide Vereine am Donnerstag, das 19 Jahre alte Offensivjuwel unterschrieb bei den Königlichen einen Vertrag bis 2033. Laut Medienberichten zahlt Real 125 Millionen Euro als feste Ablöse an RB, mit Boni könnte sich die Summe auf 140 Millionen Euro erhöhen.
WeiterlesenUS-Republikaner wollen früheren Corona-Berater Fauci vor Gericht stellen lassen
Die US-Republikaner wollen den bekannten Immunologen und früheren Corona-Regierungsberater Anthony Fauci wegen Missachtung des Kongresses vor Gericht stellen lassen. Ein Ausschuss des von den Republikanern von US-Präsident Donald Trump kontrollierten Senats stimmte am Donnerstag für ein entsprechendes Vorgehen.
WeiterlesenForlán wird Nationaltrainer in Uruguay
Der ehemalige uruguayische Stürmerstar Diego Forlán wird Trainer der Fußball-Nationalmannschaft seines Heimatlandes. Dies gab der uruguayische Fußballverband am Donnerstag bekannt. Forlán folgt auf Marcelo Bielsa, der mit der "Celeste" bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada bereits in der Gruppenphase gescheitert war.
WeiterlesenBöden in Deutschland ähnlich trocken wie in Dürrejahren 2018 und 2022
Wegen ausbleibender Niederschläge sind die Böden in Deutschland in diesem Jahr ähnlich stark ausgetrocknet wie in den Dürrejahren 2018 und 2022. Im Süden ist der Untergrund verbreitet sogar noch trockener als in diesen beiden Jahren, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag in Offenbach mitteilte. Dort werde die Lage für Natur und Landwirtschaft "zunehmend kritisch". Flächendeckende Niederschläge deuten sich dem DWD zufolge auch in den kommenden Tagen nicht an.
WeiterlesenMutter mit 71 Stichen getötet und Leiche zerstückelt: Mann muss in Psychiatrie
Nach der brutalen Tötung seiner Mutter mit einem Küchenmesser und einem Werkzeug muss ein 40-jähriger Mann aus Mecklenburg-Vorpommern dauerhaft in die Psychiatrie. Das Landgericht Schwerin ordnete die Unterbringung am vergangenen Freitag an, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte.
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