Scholz lässt Kiew-Besuch nach Treffen mit Parlamentspräsident weiter offen
Hundert Tage nach dem russischen Überfall auf die Ukraine hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) den ukrainischen Parlamentspräsidenten Ruslan Stefantschuk am Freitagmorgen im Kanzleramt empfangen. Es sei "ein sehr angenehmes Gespräch" gewesen, sagte anschließend Vize-Regierungssprecher Wolfgang Büchner. Stefantschuk habe Scholz nach Kiew eingeladen - diese Einladung habe der Kanzler "freundlich zur Kenntnis genommen", berichtete Büchner. Von konkreten Reiseplänen sagte er jedoch nichts.
WeiterlesenEU beschließt formell Ölembargo und weitere Russland-Sanktionen
Die EU hat das beim Gipfeltreffen in Brüssel Anfang der Woche vereinbarte weitreichende Ölembargo und weitere Sanktionen gegen Russland formell beschlossen. Der Gesetzestext zum sechsten Sanktionspaket seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine wurde am Freitag im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Durch einen Streit mit Ungarn war das Paket zuvor wochenlang blockiert gewesen.
WeiterlesenUnbekannter stiehlt in Bayern Goldbarren im Wert von 800.000 Euro aus Transporter
Ein Unbekannter hat in Bayreuth Goldbarren im Wert von rund 800.000 Euro aus einem Transportfahrzeug gestohlen. Der Täter oder die Täterin drang am Dienstagnachmittag in den Transporter einer Logistikfirma ein und holte die Goldbarren heraus, wie die bayerische Polizei am Freitag mitteilte. Auf einem Überwachungsvideo ist demnach zu sehen, wie der Täter oder die Täterin das Gold auf einem Lastentrolley, der einer Sackkarre ähnelt, verstaut und anschließend in unbekannte Richtung flüchtet.
WeiterlesenBundestag billigt Grundgesetzänderung für Bundeswehr-Sondervermögen
Der Bundestag hat am Freitag in Berlin der Änderung des Grundgesetzes zur Einrichtung des geplanten Bundeswehr-Sondervermögens zugestimmt. Die notwendige Zweidrittelmehrheit wurde durch die Zustimmung auch der Unionsfraktion erreicht.
WeiterlesenMindestens vier Tote bei Zugunglück nahe Garmisch-Partenkirchen
Bei einem schweren Zugunglück in Oberbayern sind am Freitag nahe Garmisch-Partenkirchen mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Rund 30 Fahrgäste wurden verletzt - 15 davon so schwer, dass sie in umliegende Krankenhäuser eingeliefert wurden, wie die Polizei in Rosenheim mitteilte. Ein von Garmisch-Partenkirchen in Richtung München fahrender Regionalzug war gegen Mittag bei Burgrain entgleist. Mehrere Waggons stürzten demnach auf die Seite.
WeiterlesenMann schießt in Saarbrücken auf Polizisten und wird später tot aufgefunden
Nach einem Großeinsatz der Polizei wegen Schüssen aus einer Wohnung in Saarbrücken ist der Schütze tot. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, fanden Einsatzkräfte die Leiche des 67-Jährigen in der Wohnung. Diese sollte am Morgen auf einen Beschluss des saarländischen Verwaltungsgerichts hin durchsucht werden.
WeiterlesenPostzusteller in Bayern entsorgt hunderte Briefe im Müll
Ein Postzusteller hat in Bayern hunderte Briefe im Abfall entsorgt. Darunter waren auch viele Wahlbenachrichtigungen für die Bürgermeisterwahl in Türkheim, wie die Polizei in Kempten am Freitag mitteilte. Insgesamt wurden knapp 500 Briefsendungen in verschiedenen Müllcontainern entdeckt. Als Tatverdächtiger wurde ein 19-jähriger Mann ermittelt. Über die Motive des Zustellers wurde zunächst nichts bekannt.
Weiterlesen"Innere Zerrissenheit": Schwarz erklärt Russland-Verbleib
Trainer Sandro Schwarz hat die erste Medienrunde bei seinem neuen Klub Hertha BSC für eine emotionale Erklärung genutzt, warum er trotz des russischen Angriffskriegs die Saison bei Dynamo Moskau beendet hat. Er habe angesichts der "schrecklichen Bilder" aus der Ukraine "eine innere Zerrissenheit gespürt", sagte Schwarz mit emotionalen Worten: "Ich konnte das vor mir selbst als Mensch vertreten, weil die Gruppe die gleiche Haltung hatte."
WeiterlesenBundestag beschließt Haushalt 2022 mit 139 Milliarden Euro neuen Krediten
Der Bundestag hat am Freitag den Haushalt des Bundes für 2022 beschlossen. Vorgesehen ist nochmals eine Neuverschuldung von rund 139 Milliarden Euro, gestützt auf eine Ausnahmeregel zur Schuldenbremse. Begründet wird dies mit Mehrkosten wegen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges.
WeiterlesenMutmaßlicher Schütze von Saarbrücken ist tot
Nach einem Großeinsatz der Polizei wegen Schüssen aus einer Wohnung in Saarbrücken ist der mutmaßliche Schütze tot. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, fanden Einsatzkräfte die Leiche des Verdächtigen in der Wohnung. Es bestehe keine Gefahr mehr, hieß es weiter. Bei dem im Zusammenhang mit einer Durchsuchung gestarteten Einsatz waren zuvor zwei Beamte verletzt worden.
WeiterlesenIn den News