Baerbock: Verantwortliche für Gewalt im Iran müssen zur Rechenschaft gezogen werden
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) dringt auf eine Aufklärung von Menschenrechtsverletzungen während der Niederschlagung der Proteste im Iran. Sie rief den UN-Menschenrechtsrat am Donnerstag auf, eine von Deutschland mit eingebrachte Resolution zur Untersuchung der Gewalt gegen die Demonstranten zu verabschieden. Ziel sei es, Beweise zu sammeln, "damit die Verantwortlichen des iranischen Regimes irgendwann zur Rechenschaft gezogen werden können", sagte Baerbock am Rande der Sondersitzung des Menschenrechtsrats in Genf.
WeiterlesenHessische Zielfahnder nehmen in Frankfurt am Main mutmaßlichen Mörder fest
Hessische Zielfahnder haben in Frankfurt am Main einen Mann festgenommen, der Mitte Oktober im schwedischen Göteborg einen Taxifahrer erschossen haben soll. Dem mutmaßlichen Mörder des Familienvaters gelang zunächst die Flucht, wie das hessische Landeskriminalamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Vor einigen Tagen sei der 35-Jährige dann festgenommen worden.
WeiterlesenDank Embolo: Schweiz stoppt Superstürmer Choupo-Moting
Breel Embolo hat die Schweiz im Duell mit seinem Geburtsland Kamerun zu einem emotionalen WM-Auftaktsieg geschossen. Dank des früheren Bundesliga-Profis setzten sich die Eidgenossen mit 1:0 (0:0) gegen die Afrikaner mit Bayerns Superstürmer Eric Maxim Choupo-Moting durch und schoben sich in der kniffligen Gruppe G mit Rekordweltmeister Brasilien in eine gute Ausgangsposition.
WeiterlesenZahl geschätzter HIV-Neuinfektionen in Deutschland unverändert
Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland ist im vergangenen Jahr weitgehend unverändert geblieben. 2021 infizierten sich schätzungsweise 1800 Menschen neu mit HIV und damit etwa so viele wie im Vorjahr, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag anlässlich des bevorstehenden Weltaidstags mitteilte. Die Zahl der Neuinfektionen liegt so niedrig wie zuletzt vor zwei Jahrzehnten.
WeiterlesenKlimastiftung Mecklenburg-Vorpommern muss Namen von beauftragten Firmen nennen
Die umstrittene Klimastiftung Mecklenburg-Vorpommerns muss die Namen der Unternehmen nennen, die von ihr zur Unterstützung der Ostseepipeline Nord Stream 2 beauftragt wurden. Wie das Bundesverfassungsgericht am Donnerstag in Karlsruhe auf Anfrage bestätigte, nahm es die Verfassungsbeschwerde der Stiftung nicht zur Entscheidung an. Zuvor hatten das Landgericht Schwerin und in der Berufung im Juli das Oberlandesgericht Rostock die Stiftung verpflichtet, der Presse Auskunft zu erteilen.
WeiterlesenBKK-Dachverband verzeichnet überdurchschnittlich hohen Krankenstand im Oktober
Die Betriebskrankenkassen (BKK) haben für den Oktober einen überdurchschnittlich hohen Krankenstand verzeichnet. Unter den viereinhalb Millionen Mitgliedern gab es einen Krankenstand von 6,7 Prozent, wie der BKK-Dachverband am Donnerstag in Berlin mitteilte. Der Wert liegt demnach weit über den Oktoberwerten der vergangenen zehn Jahre, der zwischen 3,86 Prozent und 4,80 Prozent schwankte.
WeiterlesenNach Mord an 16-Jähriger im Allgäu zwei Täter zu langen Haftstrafen verurteilt
Etwa ein Jahr nach dem Mord an einer 16 Jahre alten Schülerin am Flughafen im bayerischen Memmingen im Allgäu sind zwei Angeklagte zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Der 26 Jahre alte Denis G. erhielt eine lebenslange Haftstrafe wegen gemeinschaftlichen Mordes, wie das Landgericht Memmingen am Donnerstag mitteilte. Die mitangeklagte, zur Tatzeit 15-jährige und nun 16-jährige Angelina A. bekam neuneinhalb Jahre Jugendhaft.
WeiterlesenBundesnetzagentur warnt vor Kauf sogenannter Energiesparboxen im Internet
Die Bundesnetzagentur hat Verbraucherinnen und Verbraucher zur Vorsicht beim Kauf sogenannter Energiesparboxen im Internet aufgerufen. Die in der Werbung behauptete Energiesparwirkung solcher Geräte sei nach dem Stand der Technik "fragwürdig", erklärte Behördenchef Klaus Müller am Donnerstag. Experten der Netzagentur hätten bei zahlreichen Produkten zudem Mängel und Verstöße gegen gesetzliche Vorgaben entdeckt.
WeiterlesenUmfrage: Jeder Dritte vereinbart Arzttermine online
Jeder dritte Deutsche vereinbart laut einer Umfrage Arzttermine mittlerweile online. 22 Prozent suchen ihre Praxen danach aus, ob sie diesen Service anbieten, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergab. Ein Drittel der Befragten gab an, noch nie über das Internet einen Arzttermin vereinbart zu haben, könnte sich das künftig aber vorstellen.
WeiterlesenGewalt in Partnerschaften 2021 im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig
Die in Deutschland angezeigten Gewalttaten in Partnerschaften waren im vergangenen Jahr leicht rückläufig. Insgesamt wurden 143.016 Fälle bekannt - nach rund 146.655 Delikten im Vorjahr, wie der Chef des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD und Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) am Donnerstag in Berlin mitteilten. Das war ein Rückgang um 2,5 Prozent.
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