Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy steht in Libyen-Affäre wieder vor Gericht
Der in zahlreiche Justizaffären verwickelte französische Ex-Präsident Nicolas Sarkozy steht erneut vor Gericht: Der 71-Jährige erschien am Montag persönlich zum Auftakt des Berufungsverfahrens, in dem es um Wahlkampfgelder aus Libyen geht. Bei seiner Ankunft schüttelte er mehreren Anwälten und Gendarmen die Hand. In erster Instanz war Sarkozy in einem international beachteten Verfahren wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Sein Gefängnisaufenthalt Ende 2025 dauerte drei Wochen, bis er eine Straferleichterung erreichte.
WeiterlesenTrumps Forderung nach Nato-Beteiligung in Straße von Hormus stößt international auf Ablehnung
Die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einem Nato-Einsatz in der Straße von Hormus vor dem Hintergrund des Iran-Krieges ist international auch bei engen Verbündeten auf Ablehnung gestoßen. Der britische Premierminister Keir Starmer sagte am Montag: "Es wird keine Nato-Mission sein, und es war auch nie als eine Nato-Mission vorgesehen." Die Bundesregierung zeigte sich ebenfalls ablehnend. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi kündigte an, den Krieg nach den Angriffen der USA und Israels "so weit wie nötig" weiterzuführen.
WeiterlesenCDU-Politiker fordern Aufklärung nach Chatgruppen-Affäre im Europaparlament
Nach Berichten über eine Zusammenarbeit der Europäischen Volkspartei (EVP) mit ultrarechten Fraktionen im EU-Parlament haben führende CDU-Politiker Aufklärung gefordert. "Das muss Konsequenzen haben", sagte Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) am Montag dem Sender ntv. Er verwies darauf, dass an den Absprachen offenbar ein Mitarbeiter der EVP aus Spanien beteiligt gewesen sei. Er sei "gerne dabei", über mögliche Folgen zu sprechen - "insbesondere für die Frage, wie es mit dem weitergeht", sagte Spahn mit Blick auf den Spanier.
WeiterlesenKommunalwahlen in Frankreich: Ränder gestärkt, Richtungswechsel in Paris möglich
Ein Jahr vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich haben sich die Franzosen in der ersten Runde der Kommunalwahlen vielfach für Parteien am rechten und linken Rand entschieden. Kandidaten des rechtspopulistischen Rassemblement National (RN) stellen bereits nach der ersten Runde mehr Bürgermeister als je zuvor. Die Linkspopulisten legten ebenfalls zu. Völlig offen ist nach der ersten Runde das Rennen in der Hauptstadt Paris und in der zweitgrößten Stadt Marseille.
WeiterlesenChukwuemeka und Wanner in Österreichs Kader für WM-Tests
Nach ihren erfolgreichen Verbandswechseln stehen Paul Wanner von der PSV Eindhoven und Carney Chukwuemeka von Borussia Dortmund vor dem Debüt in der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft. Österreichs Teamchef Ralf Rangnick hat die beiden Mittelfeldspieler am Montag in den Kader für die anstehenden Tests berufen.
WeiterlesenFünf Jahre Haft wegen Tötung von Säugling in Nordrhein-Westfalen
Wegen der Tötung ihres neugeborenen Kinds ist eine Frau vom Landgericht im nordrhein-westfälischen Kleve zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Die 38-jährige Angeklagte wurde am Montag wegen Totschlags schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher sagte. Laut Anklage hatte die Frau das Kind im August 2025 in Goch im Kreis Kleve lebend zur Welt gebracht und wenig später erstickt.
WeiterlesenIsrael gibt "gezielten Bodeneinsatz" im Südlibanon bekannt - Kritik aus Berlin
Die israelische Armee hat am Montag einen "gezielten Bodeneinsatz" gegen Stellungen der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz im Südlibanon bekanntgegeben. Soldaten der 91. Division der israelischen Streitkräfte (IDF) hätten "in den vergangenen Tagen" das Vorgehen "gegen wichtige Stellungen der Hisbollah im Südlibanon eingeleitet, um den Vorwärtsverteidigungsbereich zu stärken", erklärte die Armee. In Berlin äußerte sich die Bundesregierung kritisch zum Vorgehen der israelischen Armee.
WeiterlesenSpahn warnt vor Flüchtlingskrise durch Iran-Krieg: "Mit Nachbarländern reden"
Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat angesichts des Iran-Kriegs vor einer möglichen neuen Flüchtlingskrise gewarnt. "Es darf kein zweites 2015 geben", sagte Spahn am Montag dem Sender ntv. Der CDU-Politiker forderte, schon jetzt vorsorglich ein europäisches Abkommen mit sicheren Drittstaaten abzuschließen, um auf eine mögliche neue Flüchtlingsbewegung vorbereitet zu sein.
WeiterlesenBundesregierung weist Trumps Drohung zurück: "Das ist kein Krieg der Nato"
Die Bundesregierung hat Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu einem Einsatz der Nato in der Straße von Hormus widersprochen. "Das ist nicht der Krieg der Nato", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag in Berlin. "Die Nato ist ein Bündnis zur Verteidigung des Bündnisgebietes." Für einen Einsatz zum Schutz des Schiffsverkehrs in der Straße nach Hormus fehle der Allianz ein Mandat, fügte er hinzu. "Ich sehe den Zusammenhang mit der Nato nicht."
WeiterlesenPistorius schließt Bundeswehr-Einsatz zum Schutz der Straße von Hormus aus
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat eine Beteiligung der Bundeswehr an einer Sicherung der Straße von Hormus ausgeschlossen. Es werde "keine militärische Beteiligung" geben, sagte Pistorius am Montag nach einem Treffen mit seinem lettischen Kollegen Andris Spruds in Berlin. Deutschland sei jedoch bereit, auf diplomatischem Wege zu einer sicheren Passage von Schiffen durch die Straße von Hormus beizutragen.
WeiterlesenIn den News