Bundesbankpräsident fordert mehrere Zinserhöhungen der EZB dieses Jahr
Bundesbankpräsident Joachim Nagel hat gleich mehrere Leitzinserhöhungen der Europäischen Zentralbank in diesem Jahr gefordert, um die grassierende Inflation zu bekämpfen. "In unserer Juni-Sitzung müssen wir ein deutliches Signal geben, wohin die Reise geht. Aus meiner heutigen Sicht müssen wir dann im Juli einen ersten Zinsschritt machen und weitere in der zweiten Jahreshälfte folgen lassen", sagte Nagel dem "Spiegel".
WeiterlesenGroße Industriestaaten wollen aus klimaschädlicher Kohleverstromung aussteigen
Unter dem Eindruck der Klima-und Energiekrise wollen die sieben großen westlichen Industrieländer (G7) den Ausstieg aus klimaschädlichen fossilen Brennstoffen vorantreiben. Die Stromerzeugung und der Verkehrssektor sollen in den kommenden Jahren weitgehend dekarbonisiert werden, die Kohleverstromung soll komplett beendet werden: Darauf einigten sich die Energie-, Klima- und Umweltminister der G7-Gruppe am Freitag bei ihren Beratungen in Berlin.
WeiterlesenScholz verteidigt Kurs bei Waffenlieferungen an die Ukraine
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den Kurs der Bundesregierung bei Waffenlieferungen an die Ukraine verteidigt. Für ihn sei "ganz ganz klar: Putin darf mit seinem zynischen menschenveranchtenden Krieg nicht durchkommen", sagte Scholz am Freitag auf dem Deutschen Katholikentag in Stuttgart. Daher gebe es harte Sanktionen gegen Russland sowie humanitäre, wirtschaftliche und finanzielle Unterstützung für die Ukraine. "Und daher auch die Lieferung von Waffen in ein solches Kriegsgebiet - etwas, dass wir als Bundesrepublik noch nie getan haben."
WeiterlesenWachsende Kritik an Polizei nach spätem Eingreifen bei Schulmassaker in Texas
Nach dem Schulmassaker in der texanischen Kleinstadt Uvalde gerät die Polizei wegen ihres späten Eingreifens in Erklärungsnot. Ein Vertreter des texanischen Ministeriums für öffentliche Sicherheit räumte ein, dass sich der 18-jährige Schütze "rund eine Stunde" in der Grundschule verbarrikadiert habe, während die Polizei auf Verstärkung gewartet habe. Inmitten des neu entbrannten Streits um die laxen US-Waffengesetze sollte unterdessen am Freitag das Jahrestreffen der Waffenlobbyorganisation NRA beginnen.
WeiterlesenProteste in iranischer Stadt Abadan nach Hochhauseinsturz
Vier Tage nach dem Hochhauseinsturz mit 24 Toten in der iranischen Stadt Abadan haben dort hunderte Menschen demonstriert. Die iranische Nachrichtenagentur Fars veröffentlichte in der Nacht zum Freitag Bilder von Trauernden, die durch die Straßen marschieren und auf Zimbeln und Trommeln schlugen. Einige von ihnen riefen "Tod den unfähigen Behördenvertretern". Ähnliche Proteste gab es in der Stadt Chorramschahr.
WeiterlesenMann greift mit Schwert Menschen in Waren in Mecklenburg-Vorpommern an
Ein Mann hat in Waren in Mecklenburg-Vorpommern eine Gruppe Passanten angegriffen. Mindestens eine Person wurde nach Zeugenaussagen an der Hand verletzt, wie die Polizei in Neubrandenburg am Freitag mitteilte. Die Ermittler suchen nach weiteren möglichen Opfern.
WeiterlesenKatar bereitet sich auf 1,4 Millionen Fußballfans zur WM im Winter vor
Der kleine Golfstaat Katar mit seinen 2,8 Millionen Einwohnern bereitet sich auf 1,4 Millionen Gäste während der Fußball-Weltmeisterschaft ab 21. November vor. Einreisen dürfe während der vierwöchigen WM nur, wer auch ein Ticket für WM-Spiele habe, sagte Tourismusminister Akbar Al-Baker am Donnerstag. Die beiden Flughäfen des Landes würden ihre Kapazität verdoppeln und könnten dann mehr als 200.000 Menschen täglich abfertigen.
WeiterlesenNGOs: 37.000 Vertriebene in der Demokratischen Republik Kongo in vier Tagen
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo haben nach Angaben von Hilfsorganisationen innerhalb von vier Tagen mindestens 37.000 Menschen die Flucht ergriffen, um Kämpfen zwischen der Armee und der Rebellengruppe M23 zu entkommen. Wie das International Rescue Committee (IRC) und der Norwegische Flüchtlingsrat (NRC) am Freitag mitteilten, flüchteten vor allem Bewohner der Gebiete Nyiragongo und Rutshuru.
WeiterlesenAltkanzler Schröder wird Opfer eines Kunstdiebstahls
Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ist zum Opfer eines Kunstdiebstahls geworden. Unbekannte entwendeten drei Gemälde aus dem Flur vor den Büros des Altkanzlers in einem Bundestagsgebäude, wie ein Bundestagssprecher am Freitag mitteilte. Schröder habe am Montag Strafanzeige erstattet, die Angelegenheit liege nun bei der Staatsanwaltschaft Berlin. Zum Wert der Kunstwerke konnte der Sprecher keine Angaben machen.
WeiterlesenDZ Bank: Geldvermögen der Deutschen bis Jahresende bei mehr als acht Billionen Euro
Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland steigt einer Analyse der DZ Bank zufolge bis Jahresende voraussichtlich auf über acht Billionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr wäre das ein Zuwachs von 2,3 Prozent, teilte die Bank am Freitag mit. 2021 hatte der Anstieg noch über acht Prozent betragen.
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