Erste größere Warnstreiks in öffentlichem Dienst angelaufen
Im laufenden Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen haben am Donnerstag die ersten größeren Warnstreiks begonnen. In Nordrhein-Westfalen legten nach Aufrufen der Gewerkschaft Verdi in zahlreichen Städten Beschäftigte von Verkehrsbetrieben, Stadtverwaltungen, Kliniken, Schwimmbädern, Kitas und anderen Einrichtungen die Arbeit nieder. Auch in Berlin liefen Warnstreiks an.
WeiterlesenHilfsorganisationen fordern Ende russischer Angriffe auf zivile Infrastruktur
Deutsche Hilfsorganisationen haben ein Ende der russischen Angriffe auf zivile Infrastruktur in der Ukraine gefordert. "Die Angriffe müssen dringend aufhören, damit die Unterkünfte der Menschen repariert werden können", sagte der Direktor der Diakonie Katastrophenhilfe, Martin Keßler, am Donnerstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Diakonie und Brot für die Welt. Darin zogen sie eine Bilanz der bisherigen humanitären Hilfe in der Ukraine.
WeiterlesenZehnjähriger lässt sich in Waffenschrank in Baumarkt einsperren
Aus Streich wird Schock: Im baden-württembergischen Weinstadt hat sich ein Zehnjähriger von seinen Freunden in einem Baumarkt in einen Waffenschrank einsperren lassen. Wie die Polizei in Aalen am Donnerstag mitteilte, ließ sich der Waffenschrank aus unerklärbaren Gründen danach aber nicht mehr öffnen.
WeiterlesenNordkorea zeigt bei Militärparade Rekordzahl von Interkontinentalraketen
Inmitten verstärkter Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hat Nordkorea eine riesige Militärparade abgehalten. Bei der von Machthaber Kim Jong Un beaufsichtigten Parade sei in der Hauptstadt Pjöngjang eine Rekordanzahl von Atom- und Interkontinentalraketen gezeigt worden, berichtete am Donnerstag die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Nach Angaben von Experten war darunter womöglich auch eine neue, mit festem Treibstoff betriebene Rakete. Das Manöver habe am Mittwochabend aus Anlass des 75. Jahrestages der Gründung der Armee des Landes stattgefunden.
WeiterlesenÖzdemir sagt nach Erdbeben in Türkei und Syrien Teilnahme an Fastnachtsveranstaltung ab
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) nimmt nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet nicht an einer Fastnachtsveranstaltung in Berlin teil. Er habe seine Teilnahme an der außerordentlichen Sitzung des sogenannten Stockacher Narrengerichts in der baden-württembergischen Landesvertretung "schweren Herzens" abgesagt, erklärte Özdemir am Donnerstag. "Ich bitte um Verständnis – meine Gedanken sind bei den unzähligen Opfern und Ihren Familien."
WeiterlesenBaerbock dringt nach Erdbeben auf Öffnung weiterer Grenzübergänge nach Syrien
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) dringt auf die Öffnung von Grenzübergängen von der Türkei nach Syrien, um dort nach der Erdbebenkatastrophe Hilfsleistungen zu ermöglichen. Zwar sei der einzige offene Übergang Bab al-Hawa inzwischen wieder benutzbar, "wir brauchen aber weiteren Zugang", sagte Baerbock am Donnerstag dem WDR. Darüber habe sie am Mittwoch mit ihrem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavosoglu gesprochen.
WeiterlesenSiemens meldet "starkes" Quartal und hebt Prognosen für 2023
Siemens hat ein "starkes" erstes Quartal seines Geschäftsjahres 2023 vermeldet. Von Oktober bis Dezember habe eine "anhaltende Wachstumsdynamik" zu "sehr guten Ergebnissen" geführt, erklärte der Konzern am Mittwochabend. Der Umsatz stieg demnach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf 18,1 Milliarden Euro. Auch wenn der Nettogewinn um neun Prozent auf 1,6 Milliarden Euro sank, erhöhte Siemens seine Wachstumsprognose.
WeiterlesenCredit Suisse macht 2022 fast 7,4 Milliarden Euro Verlust
Die skandalgeschüttelte Schweizer Großbank Credit Suisse hat im vergangenen Jahr den höchsten Verlust seit der Finanzkrise 2008 gemacht. Unter dem Strich stand ein Minus von fast 7,3 Milliarden Schweizer Franken (knapp 7,4 Milliarden Euro), wie die Credit Suisse am Donnerstag mitteilte. Auch im laufenden Jahr rechnet die Bank wegen der Kosten für ihren Umbau mit einem "erheblichen Vorsteuerverlust".
WeiterlesenSPD-Chefin Esken kritisiert Bildungssystem
SPD-Chefin Saskia Esken hat harte Kritik am deutschen Bildungssystem geübt. "Der deutsche Schulbetrieb ist immer noch zu sehr auf Bulimie-Lernen angelegt", sagte sie der "Stuttgarter Zeitung" vom Donnerstag. Es habe sich zwar einiges getan in den vergangenen Jahren. Aber unterm Strich gehe es immer noch zu sehr um die Vermittlung von bestimmten Inhalten – und zu wenig um den Erwerb von Kompetenzen, ergänzte sie.
WeiterlesenBundes-CDU: Union darf bei Wahlsieg in Berlin nicht umgangen werden
Angesichts der Führung der CDU in den jüngsten Umfragen vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl haben Bundespolitiker der Union vor einer Neuauflage der Koalition aus SPD, Grünen und Linken gewarnt. "Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass sich Rot-Rot-Grün einfach mal so über demokratische Gepflogenheiten hinwegsetzen will", sagte CDU-Generalsekretär Mario Czaja am Donnerstag der "Bild"-Zeitung.
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