Erste Hinrichtung eines Demonstranten im Iran seit Beginn der Proteste
Im Iran ist zum ersten Mal seit Beginn der Proteste vor fast drei Monaten ein Todesurteil gegen einen Demonstranten vollstreckt worden. Wie die iranische Justiz mitteilte, wurde am Donnerstag ein 23-jähriger Mann hingerichtet, der bei einer Straßenblockade in Teheran ein Mitglied der paramilitärischen Basidsch-Milizen verletzt haben soll. Menschenrechtsaktivisten verurteilten die in "Schauprozessen" verhängten Todesurteile gegen Demonstranten.
WeiterlesenMinisterpräsidenten dringen vor Bund-Länder-Runde auf weitere Entlastungen
Vor den Beratungen mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) dringen Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten auf weitere Entlastungsmaßnahmen in der Energiekrise. "Wir haben jetzt keine Zeit mehr für Diskussion, wir brauchen heute klare Ergebnisse", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Länderchefin Manuela Schwesig (SPD) am Donnerstag dem NDR. Ähnlich äußerte sich auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU). Linksfraktionschef Dietmar Bartsch forderte mehr Hilfe für arme Menschen.
WeiterlesenADAC setzt bei der DTM 2023 auf "Kernmarkt" Deutschland
Die DTM wird ab der kommenden Saison die "Spitze einer starken deutschen Motorsportplattform" unter der Führung des ADAC bilden. Dies teilte der Automobil-Club bei der Vorstellung des Zukunftsplans am Donnerstag in München mit. Wesentliche Bestandteile der DTM sollen erhalten werden, so sind im acht Veranstaltungen umfassenden Kalender weiterhin zwei Rennen pro Wochenende geplant. Es wird einen Fahrer pro Auto und Boxenstopps geben.
WeiterlesenBaerbock warnt vor Folgen des Brexit für Frieden in Nordirland
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat vor den Folgen des Brexit für den Frieden in Nordirland gewarnt. Der durch das Karfreitagsabkommen erreichte Frieden "darf auf keinen Fall aufs Spiel gesetzt werden", sagte Baerbock am Donnerstag vor ihrer Reise nach Irland und Großbritannien. "Genau das droht aber durch den Brexit und seine Folgen bei Handel, Freizügigkeit und anderen Themen." Die Mitgliedstaaten der EU und das Vereinigte Königreich trügen Verantwortung dafür, das Nordirland-Protokoll zu erhalten und umzusetzen.
WeiterlesenNach Aus für DFL-Chefin Hopfen: Hellmann und Leki übernehmen
Die beiden Bundesliga-Manager Axel Hellmann (Eintracht Frankfurt) und Oliver Leki (SC Freiburg) werden die Deutsche Fußball Liga (DFL) nach dem Aus für die bisherige Chefin Donata Hopfen interimsweise als Doppelspitze bin zum 30. Juni 2023 führen. Das gab DFL-Aufsichtsratsboss Hans-Joachim Watzke am Donnerstag bekannt. Die endgültige Hopfen-Nachfolge soll in den kommenden Monaten geregelt werden.
WeiterlesenAusländische Grenzgänger müssen Lebenspartnerschaft nicht in Luxemburg eintragen lassen
Grenzgänger müssen eine in einem anderen EU-Land eingegangene Lebenspartnerschaft nicht in Luxemburg eintragen lassen, um später Ansprüche aus der luxemburgischen Hinterbliebenenpension geltend machen zu können. Eine solche Regelung könne Nicht-Luxemburger benachteiligen, erklärte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Donnerstag. Es ging um eine Frau aus Frankreich. (Az. C-731/21)
WeiterlesenErste britische Münzen mit Abbild von neuem König Charles III. ausgegeben
Drei Monate nach dem Tod der britischen Königin Elizabeth II. sind die ersten Münzen mit dem Konterfei ihres Nachfolgers König Charles III. in Umlauf gekommen. Von den neuen 50-Pence-Münzen würden 4,9 Millionen Stück an die Postfilialen des Landes ausgeliefert, teilte die Münzprägeanstalt Royal Mint am Donnerstag mit.
WeiterlesenEuGH: Bei Nachweis muss Suchmaschine Links zu falschen Artikeln auslisten
Eine Suchmaschine darf die Links zu Artikeln nicht mehr anzeigen, wenn Betroffene nachweisen, dass die Berichte offensichtlich falsch sind. In einem solchen Fall überwiegen der Schutz von Daten und Privatsphäre, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Donnerstag. Der deutsche Bundesgerichtshof in Karlsruhe hatte um Auslegung des EU-Rechts gebeten - er muss über eine entsprechende Klage entscheiden. (Az. C-460/20)
WeiterlesenVerband stellt klar: Ronaldo wollte nicht abreisen
Der portugiesische Fußball-Verband hat am Donnerstag Medienberichte zurückgewiesen, wonach Superstar Cristiano Ronaldo das WM-Lager des Viertelfinalisten nach seiner Jokerrolle gegen die Schweiz (6:1) verlassen wollte. Der Kapitän habe "zu keinem Zeitpunkt damit gedroht", aus Katar abreisen zu wollen, teilte der Verband mit. Außerdem hatte sich Ronaldos Schwester zur Causa geäußert und auch die vorzeitige Heimreise ihres Bruders ins Spiel gebracht.
WeiterlesenZwei Festnahmen bei Razzia wegen gefälschter Ausweise in Hessen
Bei einer Razzia in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Belgien wegen gefälschter Ausweise haben Ermittler zwei Menschen festgenommen. Ihnen wird gewerbsmäßige Urkundenfälschung und das gewerbsmäßige Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen vorgeworfen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Darmstadt am Donnerstag mit. Demnach wurden bereits am Mittwoch zehn Wohn- und Geschäftsgebäude durchsucht.
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